Sie schmieden Pflugscharen aus ihren Schwertern und machen sich auf den Weg zum Haus des Herrn aus allen Nationen, Rassen und sozialen Schichten. Eine unvorstellbar große Schar macht sich auf den Weg zur Heiligen Stadt - und scheitert an der Passkontrolle, der Visa-Vergabestelle und all den geschlossenen Toren.
Wenn die Vision des Propheten Jesaja (2,1-5) Wirklichkeit werden würde, man würde nicht nur in Jerusalem entsetzt schauen und die Schar der Pilger wohl vor verschlossenen Türen stehen lassen.

Gott sei Dank liegt Gottes heilige Stadt nicht in Palästina, nicht in Amerika und auch nicht bei uns. Gott sei Dank hat Gott sein himmlisches Jerusalem dort errichtet, wo es alles gibt, nur keine festverschlossenen Tore.
In Gottes Stadt stehen die Türen sperrangelweit offen. Er lädt ein in sein himmlisches Jerusalem, und zwar alle Welt. Und nur die, die das nicht verstehen können und nicht damit leben können, dass ausnahmslos alle eingeladen sind, werden am Ende wohl draußen bleiben müssen.