Irgendwie frustrierend, die Apostelgeschichte. Da bekehren die Apostel Tausende mit einer Predigt, die Gemeindegründungen des Paulus gelingen in Null Komma Nichts, und unsereiner müht sich mit immer wieder neuen Anläufen und zig verschiedenen Konzepten und muss froh sein, wenn ab und an einmal auch nur ein neues Gesicht auftaucht.
Aber Vorsicht! Es war zu Zeiten der Apostel nicht besser! Paulus schreibt einen Brief nach dem anderen - nicht weil alles glatt ging, sondern voller Sorge! Nichts ist in Ordnung, dauernd gibt es Ärger und Streit.

Was aber beschreibt dann die Apostelgeschichte?
Sie schildert einen Triumphzug des Evangeliums von der kleinen Provinzhauptstadt Jerusalem bis hin in den Mittelpunkt der damaligen Welt. Und sie möchte damit Mut machen - denen, die sich schon damals genauso vergeblich mühten, wie wir heute, und allen, die zu allen Zeiten, ob all der Drangsale die Flinte schon ins Korn werfen wollten.
Und sie sagt ihnen: Es klappt trotzdem, denn das Evangelium und Jesus Christus sind nicht aufzuhalten!