![]() |
"St. Peter in Bruchsal ist nicht groß, aber ein vollgültiges Zeugnis von Neumanns Kunst der Raumdisposition." (Georg Dehio)
Die Fotos auf diesen Seiten stammen in der Regel vom Verlag Schnell & Steiner, München/Kurt Gramer, Bietigheim-Bissingen. Dem Text liegt der Kleine Kunstführer Nr. 434 des Verlag Schnell & Steiner (München 31987) zugrunde. Er stammt von Johann Herp. Überarbeitung von Dieter Böser. Zur ersten Orientierung mag folgende Zeittafel dienen: |
|
1278 |
Zum ersten Mal wird eine "capella sancti Petri" urkundlich erwähnt. |
|
1320 |
Im Thronstreit zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich von Österreich wird die Kirche zerstört. |
|
1360 |
Wiederaufbau der Kirche als gotischer Hallenbau mit 15 Meter tiefem Chor und hohem Turm. Sie bleibt bis 1588 Pfarrkirche für die ganze Stadt. |
|
1689 |
bei der ,,großen Brunst" wird das Gotteshaus weitgehend zerstört. Nur Teile des Chores, die Mauern des Langhauses und der Turm bleiben erhalten. |
|
1721 |
wird der Chor der Kirche auf Anordnung des Fürstbischofs Damian Hugo von Schönborn soweit instandgesetzt, dass darin wieder Gottesdienst gehalten werden kann. |
|
1736 |
beauftragt Fürstbischof Schönborn den Baumeister Balthasar Neumann mit der Planung eines Neubaus, der gleichzeitig Grabeskirche der Speyerer Fürstbischöfe werden soll. |
|
1738 |
Abschluss der Planungsarbeiten und Abbruch der nicht benötigten Ruinenteile. |
|
1740 |
Beginn der Bauarbeiten. |
|
26.3.1742 |
- einem Ostersonntag - legt Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn unter großer Feierlichkeit den Grundstein zur neuen St. Peterskirche. |
|
8.6.1744 |
Vollendung des Gotteshauses unter dem Speyerer Bischof Franz-Christoph von Hutten. |
|
1745 |
Einweihung der St. Peterskirche. |
|
1755 |
Vollendung der Bischofsgruft. Im gleichen Jahr wird der Sarg mit den Gebeinen von Kardinal Schönborn, der zunächst im Kapuzinerkloster beigesetzt war, hierher überführt. Später wurden seine drei Nachfolger, Kardinal Franz-Christoph von Hutten, Fürstbischof August Graf von Limburg-Stirum und Fürstbischof Wilderich Graf von Walderdorf, ebenfalls in der Bischofsgruft beigesetzt. |
|
1768 |
erfolgt der Einbau einer Empore und die Aufstellung der Orgel. Damit ist die Innenausstattung der Kirche abgeschlossen. |
|
1907 |
Unter der Leitung des großherzoglichen Bauinspektors Dr. Fritz Hirsch wird St. Peter umfassend renoviert. Bei dieser Gelegenheit erhält sie eine Ausmalung durch den Münchner Kunstmaler Josef Mariano Kitschker. |
|
1960-1962 |
Sanierung und Renovierung der St. Peterskirche |
|
8.1.1987 |
"Gründung des Fördervereines zur Erhaltung der Barockkirche St. Peter in Bruchsal e.V." |
|
1988-1991 |
Innenrenovation |
|
1994-1996 |
Außenrenovation |
|
13.9.1998 |
Indienstnahme des neuen Zelebrationsaltares |
Vergleiche auch die Seiten über die Ausstellung zur 250-Jahrfeier der Kirchweihe St. Peter
Weitere Informationen zu Architektur und Baumeistern sowie unterschiedlichsten Projekten bietet die internationale Architekturdatenbank archINFORM.
Technische Unterstützung durch: Systemhaus Alber, Bruchsal