Zur nächsten SeiteZur vorigen SeiteSeitenaltäre der Bruchsaler Peterskirche

Putto mit Bogen am Seitenaltar (Foto: aus den Seiten von Hans Dieter Müller)

Putto mit Pfeil (Foto: aus den Seiten von Hans Dieter Müller)

Die Seitenaltäre der Gottesmutter und des hl. Sebastian sind nach Entwürfen Balthasar Neumanns von Johann Michael Feichtmayr 1754/55 in Stuckmarmor ausgeführt worden.

Sie besitzen trotz ihrer hervorragenden künstlerischen Gestaltung nicht die leichtbeschwingte Eleganz des Hochaltars, weisen aber durch ihre kräftigere Struktur und die Umschmiegung der Vierungsecken umso wirkungsvoller auf ihn hin.

Besonders beachtenswert sind die verspielten Putti mit Pfeil und Bogen vom Sebastianusaltar.

Der hl. Sebastian wurde auf Befehl des römischen Kaisers Diokletian von numidischen Bogenschützen mit Pfeilen erschossen, weil er seinem Glauben an Christus treu blieb.

Die Muttergottes ist als lmmaculata dargestellt, die mit ihrem Fuß der Schlange, dem Symbol des Bösen, den Kopf zertritt.

Der Altar im westlichen Querhaus ist dem hl. Johannes Nepomuk gewidmet. Er war Generalvikar in Prag und starb unter König Wenzel IV., der ihn 1393 in der Moldau ertränken ließ, als Opfer des Beichtgeheimnisses. Der Engel mit seinem zum Schweigen erhobenen Finger am Mund weist daraufhin. Die Statuen der lmmaculata, des hl. Sebastian und des hl. Nepomuk sind Werke von Joachim Günther. Der Altar im östlichen Querhaus, erst 1915 als Kriegeraltar errichtet, erhielt 1962 die mit den anderen Altären harmonierende Farbfassung. In der Nische wurde anstelle des sterbenden Soldaten die Statue Johannes des Täufers aufgestellt.

Marienaltar der Peterskirche

Sebastiansfigur vom Seitenaltar

letzte Änderung: 17. Juli 2001

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