Zur nächsten SeiteZur vorigen SeiteDer neue Zelebrationsaltar der PeterskircheNeuer Altarbereich der Bruchsaler Peterskirche

Die Aufgabe, einen neuen Zelebrationsaltar für die Peterskirche in Bruchsal zu schaffen, erwies sich als äußerst kompliziert. Klar war von Anfang an, dass der neue Altar sich deutlich als Element unserer Zeit darstellen und nicht mit der Ausstattung des Barock konkurrieren sollte. Ohne sich in den Vordergrund zu spielen, muss er sich aber nichtsdestoweniger als neuer liturgischer Mittelpunkt im Raum behaupten können.

Am Palmsonntag 1996 wurde ein Modell in der Peterskirche aufgestellt, das sich durch einfache Formen und klare Linien auszeichnete. Dieser Vorschlag von Architektin Ursula Jasper und Baudirektor Werner Wolf-Holzäpfel vom Erzbischöflichen Bauamt in Heidelberg bot einen Altar und einen Ambo in klassischer Tischform. "Tisch des Mahles" und "Tisch des Wortes" waren die Leitideen.

Da diese Lösung in Gemeinde und Öffentlichkeit lebhaft bis heftig diskutiert wurde, beschloss der Pfarrgemeinderat St. Peter eine Mehrfachbeauftragung für die Gestaltung des Altarbereichs auszuschreiben. Die Entwürfe der Künstler Walter Habdank, Omi Riesterer/Barbara Jäger und Michael Münzer sowie das Konzept des Erzbischöflichen Bauamtes wurden im Dezember 1997 durch eine Jury begutachtet. Der Pfarrgemeinderat folgte der Juryentscheidung und sprach sich für eine modifizierte Form des Entwurfes von Jasper/Wolf-Holzäpfel aus. Dieser wurde  von Januar bis September 1998 durch das Atelier Eiblmeier unter der Leitung von Kirchengoldschmied Gerhard Eiblmeier, Lenggries (Oberbayern), nach den Mustern und Detail-Vorschlägen vom Auftragnehmer auf's qualitätvollste ausgeführt und am 10. September in der Kirche aufgestellt. Am darauffolgenden Sonntag, 13. September 1998 wurde der Altar unter reger Beteiligung der Gemeinde in einem feierlichen Gottesdienst in Dienst genommen.

Näheres hierzu finden Sie auch im Pressespiegel der Gemeinden.

letzte Aktualisierung: 24. September 1998

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