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Innenraum
der Bruchsaler Peterskirche
Der in der Haupt- und Querachse 40 m lange und 14 m hohe Innenraum ist mit Tonnengewölben überdeckt. Die Rundungen der Apsiden wachsen organisch hinein. Die bis zum Boden herunterlaufenden Nischen verstärken die Höhenwirkung.
Noch mehr wird der Blick nach oben gelenkt durch die mit mehreren Fenstern versehene, im Scheitelpunkt 22 m hohe Kuppel. die das Gewölbe in der Vierung schwebend überragt.
Über die ganze Decke hin sowie um Fenster und Nischen rankt sich das Stuckgefüge eines unbekannten Meisters. In den Querhäusern noch etwas zart, im Hauptschiff kräftiger, entfaltet es in der Vierung und Kuppel seine volle Pracht. Die von Kitschker 1907/08 angefertigten Deckengemälde zeigen im Chor die Anbetung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, im Hauptschiff das Martyrium des hl. Petrus, im östlichen Querhaus die Himmelfahrt Mariä und im westlichen die Verherrlichung des hl. Sebastian.
Von Kitschker stammen auch die Bilder der zehn Apostel in der Kuppel. der vier
abendländischen Kirchenväter (Hieronymus Ambrosius, Augustinus und Papst
Gregor der Große) in den Vierungszwickeln und das Wappen Schönborns über dem
vorderen Gewölbebogen des östlichen Querhauses. An der gegenüberliegenden
Seite sieht man das Wappen des 1977 verstorbenen Freiburger Erzbischofs Dr.
Hermann Schäufele. An Kardinal Franz Christoph von Hutten erinnern die Wappen
zwischen den Kapitellen der vier inneren Säulen des Hochaltars. am Kanzeldeckel
und über dem Mittelfeld der Orgel sowie die ineinander verschlungenen Initialen
seiner beiden Vornamen an der Brüstung der Empore und über den Nischen der
Seitenaltäre.
letzte Änderung: 15. Juni 1998