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Die
fünf Bronzeglocken der Bruchsaler Peterskirche
um deren Stimmung, Guss, Transport und Aufhängung sich B. Neumann persönlich annahm, stammen aus dem Jahr 1745. Die 2 großen Glocken befinden sich im Westturm, die 3 kleineren im Ostturm. Die größte Glocke mit einem Durchmesser von 1,44 m ist den hl. Aposteln Petrus und Paulus gewidmet und trägt die Inschrift: "Johann Adam Roth in Wirtzburg hat mich mit meinen Consonanten gegossen, auf dem Mayn und Rhein bin ich nach Bruchsal geflossen (1745)." Das Geläute mit der Schlagtonlinie cis' - e' - gis' - h' - d" wirkt etwas melancholisch. Es passt sehr wohl zur Bischofsgruft und zum umliegenden Friedhof. doch weniger zu der Klarheit und Heiterkeit des barocken Kirchenraumes. Es ist eines der ganz wenigen vollständig erhaltenen Barockgeläute in Nordbaden. Es steht wie die Kirche unter Denkmalschutz.
letzte Änderung: 23. April 2000