![]()
![]()
Äußeres
der Bruchsaler Peterskirche
Die Peterskirche mit ihren beiden dreistöckigen, mit hochstrebenden Helmen gekrönten und an den Kreuzspitzen 58 m hohen Türmen fällt jedem schon von weitem ins Auge. Am Hang bei dem Eingang zum Friedhof gelegen, überragt sie die Dächer der Stadt und gibt deren Gesamtbild einen besonderen Reiz. Ihre Mauern aus grauem Kalkstein passen gut zu den Gräberfeldern, die sich nach Süden und Westen ausbreiten.
Die Hauptfassade ist nach drei Seiten gewendet und durch Fenster, Gesimse, Pilaster und Voluten gegliedert. Die etwa 70 Ztr. schwere Statue des hl. Petrus, von dem Münchener Bildhauer de Rousseau angefertigt, schmückt seit 1864 die Nische der Ädikula im mittleren Giebelfeld, das mit dem Kreuz und zwei Flammenvasen oben abschließt. Die beiden Obelisken auf niedriger Attika geben dem ganzen Giebel den seitlichen Rahmen.
An den Wänden des Querhauses sieht man noch die Strebepfeiler, im Mauerwerk der Südostecke Reste der Spitzbogenfenster sowie des um das ganze östliche Querhaus herumlaufenden Hauptgesimses aus gelbem Sandstein, die von der gotischen Kirche übrig geblieben sind. Am nördlichen Sockel des Langhauses, links neben dem Haupteingang sind die um 1758 gebräuchlichen Längenmaße in Zoll und Fuß eingemeißelt.
letzte Aktualisierung: 24. Mai 1998