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"Unter die Botmäßigkeit des wenig ordensfreundlichen Konstanzer Ordinariats kamen nun die Restkonvente der braunen Franziskaner auf dem Fremersberg bei Baden-Baden, und in Seelbach im Zwergfürstentum Hohengeroldseck, der schwarzen Franziskaner in Offenburg, der Kapuziner ebenda, in Oberkirch und Haslach, der Norbertiner in Lautenbach sowie das Lehrinstitut der Augustinerinnen de Notre Dame in Ottersweier. Die Weltgeistlichkeit, zum überwiegenden Teil konservativ eingestellt, machte im folgenden ausgiebig Bekanntschaft mit den Wessenbergischen Neuerungen, nicht nur zu ihrem eigenen, sondern auch zum Verdruß der späteren Kapitelsdekane und -historiographen Michael Hennig (Lahr) und Wilhelm Weiß (Offenburg), die noch acht Jahrzehnte später im Zorn auf diese Zeit zurückblickten und die Wirksamkeit des aufklärerischen Wessenbergs und seines Gesinnungsfreundes und Kommissars Joseph Vitus Burg als "Tyrannei" und Beförderung der "Staats-Allmacht" und der "Kirchen-Ohnmacht" qualifizierten."
(Hermann Schmid, Die rechtsrheinische Restdiözese Straßburg in den Jahren 1802-1808, in: Die Ortenau (61/1981) 142-143; auch 139-141)
Dr. Jörg Sieger - Kardinal im Schatten der Französischen Revolution