Carl Friedrich, Markgraf von BadenZur nächsten SeiteZur vorigen Seite10. Kapitel: Besitznahme und Tod

Zu einem Bild auf dieser SeiteEmpfindliche Verluste hatten die deutschen Fürsten und Bischöfe im Elsaß hinnehmen müssen. Gutsherrliche Gerichtsbarkeit, Jagdrecht, Guten, geistliche Zehnten gingen verloren. Die Bischöfe büßten große Teile ihres bisherigen Sprengels, die Erzbischöfe die Bistümer Metz, Toul und Verdun ein. Weltlichen Fürsten kamen ganze Ämter, die von französischem Gebiet umschlossen waren, abhanden; Württemberg verlor Mömpelgard mit neun Herrschaften, Hessen-Darmstadt die Herrschaft Ochsenstein mit 90 Ortschaften, Pfalzzweibrücken die Ämter Lützelstein, Bischweiler, Gutenberg, Selz, Hagenbach, Cleeburg, Rappoltstein. Die Orden verloren nicht bloß ihre Rechte an Steuern und Frohnden, sondern alles Land, alle Abteien und Komtureien, die sie links des Rheins bisher besessen hatten Johann Baptist von Weiß, Weltgeschichte, Bd. XV (Graz/Leipzig 3. Auflage 1894) 272.

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Letzte Änderung: 11. Mai 2003