
Empfindliche
Verluste hatten die deutschen Fürsten und Bischöfe im Elsaß hinnehmen
müssen. Gutsherrliche Gerichtsbarkeit, Jagdrecht, Guten, geistliche Zehnten
gingen verloren. Die Bischöfe büßten große Teile ihres bisherigen Sprengels,
die Erzbischöfe die Bistümer Metz, Toul und Verdun ein. Weltlichen Fürsten
kamen ganze Ämter, die von französischem Gebiet umschlossen waren, abhanden;
Württemberg verlor Mömpelgard mit neun Herrschaften, Hessen-Darmstadt die
Herrschaft Ochsenstein mit 90 Ortschaften, Pfalzzweibrücken die Ämter
Lützelstein, Bischweiler, Gutenberg, Selz, Hagenbach, Cleeburg, Rappoltstein.
Die Orden verloren nicht bloß ihre Rechte an Steuern und Frohnden, sondern
alles Land, alle Abteien und Komtureien, die sie links des Rheins bisher
besessen hatten
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Letzte Änderung: 11. Mai 2003