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3.
Teil: Temporum calamitate maerore aerumnis confectus ![]()
... durch unglückliche Zeitläufe, Gram und Drangsal verzehrt

Obschon
der Kardinal, als am 20. April 1792 von Frankreich der Krieg erklärt wurde,
keine zwei Jahre in seinem Ettenheimer Exil verbracht hatte, sind uns diese in
jeder Beziehung ereignisreichen Jahre mit all ihrer Hektik am besten
zugänglich. Die Unmenge Soldaten, die sich ungezähltes Leid verursachend
- im Bischöflich-Straßburgischen aufgehalten hatte, war zwar inzwischen
abgezogen, doch verblieb - neben der neuen Belastung durch den Krieg - die
Hofhaltung des Kardinals mit allen Unannehmlichkeiten für die Bürgerschaft in
Ettenheim.
Ob der Bürgerstolz der Ettenheimer, nun ihren Fürsten und Bischof in ihren Mauern zu beherbergen, ob die glanzvollen Feste, die prächtigen Demonstrationen der geistlichen und weltlichen Macht diese Leiden aufwogen, übersteigt unser Urteilsvermögen.
Manchmal kann man sich eines solchen
Eindrucks jedoch nicht erwehren
.
Dr. Jörg Sieger, Peter-und-Paul-Str. 49, 76646 Bruchsal,
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Letzte Änderung: 10. Mai 2003