Zur nächsten SeiteZur vorigen Seite3. Teil: Temporum calamitate maerore aerumnis confectus PfA-Ettenheim, ursprünglich in Fasz. XII. a. 1. eingebunden, Auszug aus dem offenbar zeitgenössischen Entwurf einer Grabschrift von Charlotte Louise Dorothée, Princesse de Rohan-Rochefort, für Kardinal de Rohan
... durch unglückliche Zeitläufe, Gram und Drangsal verzehrt

Der Innenraum der Ettenheimer Stadtpfarrkirche St. BartholomäusZu einem Bild auf dieser SeiteObschon der Kardinal, als am 20. April 1792 von Frankreich der Krieg erklärt wurde, keine zwei Jahre in seinem Ettenheimer Exil verbracht hatte, sind uns diese in jeder Beziehung ereignisreichen Jahre mit all ihrer Hektik am besten zugänglich. Die Unmenge Soldaten, die sich ungezähltes Leid verursachend Weiterführende Information - im Bischöflich-Straßburgischen aufgehalten hatte, war zwar inzwischen abgezogen, doch verblieb - neben der neuen Belastung durch den Krieg - die Hofhaltung des Kardinals mit allen Unannehmlichkeiten für die Bürgerschaft in Ettenheim.

Ob der Bürgerstolz der Ettenheimer, nun ihren Fürsten und Bischof in ihren Mauern zu beherbergen, ob die glanzvollen Feste, die prächtigen Demonstrationen der geistlichen und weltlichen Macht diese Leiden aufwogen, übersteigt unser Urteilsvermögen.

Manchmal kann man sich eines solchen Eindrucks jedoch nicht erwehren Weiterführende Information.

Dr. Jörg Sieger, Peter-und-Paul-Str. 49, 76646 Bruchsal,
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Letzte Änderung: 10. Mai 2003