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Die Karlsruher Regierung empfahl, die Lieferungen der Uffenheimer als badische Untertanen an die Truppen im Bischöflichen zu ignorieren, da Rohan als Reichsstand Truppen halten dürfe (Geheimrats-Protokoll vom 17. April 1791 und Nachricht an das Oberamt Mahlberg vom 23. April 1791) (GLA 74-6281, 138r/v, 139r/v); aus den Angaben, die das Oberamt Mahlberg nach Karlsruhe weiterleitete, lässt sich in etwa eine Vorstellung von der Uniform gewinnen. Sie bestand aus einem schwarzen kurzen Rock,

"ungefähr wie die K. K. Truppen tragen, mit
hellblauen Aufschlägen und aufgenäheten der-
gleichen Schooß - Umschlagung, weißen zin=
nenen Knöpfen und ein wenig vorstehendem
Stoß des auch hellblauen Futters, schwarzen
Zilet-Veste mit dergl. Stoß, langen Husaren-
Hosen von der nemlichen schwarzen Farbe,
weisen Band-Borten und schwarzen Camaschen."

(GLA 74-6281, 113v, vgl. auch 100r/v);

hinzu kam ein auf zwei Seiten aufgestulpter schwarzer Hut mit weißer Feder und ein Husaren-Säbel mit schwarzem Griff (GLA 74-6281, 113v), beziehungsweise - anstelle der Hüte - 'Kaßketten' von Leder, wie sie die Kaiserlichen hatten. Sie wurden in Nürnberg gefertigt. Die Blechschilde, mit der Aufschrift 'vaincre ou mourir', die auf ihnen angebracht wurden, stellte man in Augsburg her (GLA 74-6281, 106v). Alles in allem beliefen sich die Kosten dafür auf 17 bis 18 Gulden

(GLA 74-6281, 113v).

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Dr. Jörg Sieger - Kardinal im Schatten der Französischen Revolution