| Weiterführende Information |
Carl Ludwig, Freiherr Schilling von Canstatt, Tagebuch, in: Lahrer Wochenblatt (1905) 450;
"Karl Ludwig wurde als Sohn Karl Friedrichs von Schilling und dessen Gemahlin Juliane von Bouwinghausen und Walmerode zu Karlsruhe am 6. November 1760 geboren. Bis zu seinem 11. Jahre blieb er bei seinen Eltern, die zu Hohenwettersbach oder zu Karlsruhe wohnten. Sein erster Hofmeister war der spätere Pfarrer Nüßlin von Brötzingen. Von 1770 ab besuchte er das Gymnasium zu Karlsruhe bis zur Sekunda. 1777 kam er zur Erlernung der Jägerei und des Forstwesens zum Oberforstmeister von Göllnitz nach Leonberg; doch trat er nach drei Jahren als Kadett beim Füsilierbataillon "Durlach" ein. Im gleichen Jahre 1780, wurde er daselbst Unterleutnant und 1785 badischer Hof- und Jagdjunker. (...)
Im Jahre 1789 verheiratete er sich mit Luise Schenk von Geiern und wurde im selben Jahre badischer Kammerjunger und als Oberforstmeister zu Mahlberg angestellt. 1803 erfolgte seine Versetzung nach Ettenheim (...). Bis zum Jahre 1830 versah er sein Amt, dann zog er sich nach Karlsruhe in den Ruhestand zurück und verstarb daselbst am 18. August 1833." (Lahrer Wochenblatt (1905) 450); Carl Ludwig, Freiherr Schilling von Canstatt, war übrigens auch am 31. Januar 1791 mit Herrn und Frau von Türckheim von Altdorf in der Ettenheimer Residenz zu Gast, wo er bis zum Abend geblieben ist. (Carl Ludwig, Freiherr Schilling von Canstatt, Tagebuch, in: Lahrer Wochenblatt (1905) 450)
Dr. Jörg Sieger - Kardinal im Schatten der Französischen Revolution