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Während Franz Michael Stuber in Ettenheim das Vertrauen der Bürgerschaft gewonnen hatte, spielte Bruder eine zweifelhafte Rolle. Bereits im Jahre 1780 eilte ihm sein schlechter Ruf voraus, auch wenn Machleid den Landvogt noch zu verteidigen sucht.
"mann hat unß burger ßo angst gemacht
wegen unßerem Gnädigen herren benedict
ßimon von Brueder, xxx oberamtmann
und landvogt in unßerem Ambt, er seye
ein ßo beßer mann er falle die leüth ßo
an daß mann nit mit ihme recht zu reden,
ßo die Renchener und oberkircher außagte(n)
und eß ist nit dem alßo..."
(Joann Conrad Machleid, Diarium II, *20r, vgl. *100v); siehe auch: Henriette Dietz, geb. Stuber, Familiennachrichten (Abschrift einer Handschrift) *5-*6
Dr. Jörg Sieger - Kardinal im Schatten der Französischen Revolution