Zur nächsten SeiteZur vorigen Seite1. Kapitel: Roy Ne Puys, Duc Ne Daygne, Rohan Suys Weiterführende Information
... König kann ich nicht sein, Fürst will ich nicht sein, Rohan bin ich

Armand Gaston Maximilien, Prince de Rohan-Soubise - Bischof von Straßburg von 1704 bis 1749Zu einem Bild auf dieser SeiteKaum einer der vielen Vertreter des Hauses Rohan hinterließ so viele Schlagzeilen wie der letzte Kardinal des alten Bistums Straßburg; und dabei war das Haus Rohan, zurückgehend auf die souveränen Herzöge der Bretagne, eines der bedeutendsten der französischen Aristokratie. Es hatte das Recht, beim König von Frankreich unmittelbar hinter den Prinzen von Geblüt und zugleich mit den Herzögen von Lothringen, vor dem gesamten französischen Adel einzutreten, und niemand hatte bis zum Jahre 1918, zu welcher Zeit die Rohans Frankreich längst verlassen hatten und sich mit Henri Louis Marie de Rohan beziehungsweise seinem Sohn Charles Alain Gabriele in Österreich ansässig gemacht hatten - niemand hatte gewagt, den Anspruch auf eine so hohe Herkunft zu entkräften. Nur das Recht des absoluten Vortritts am französischen Hof war inzwischen hinfällig geworden, denn einen französischen Hof gab es nicht mehr Alexander Lernet-Holenia, Das Halsband der Königin (Wien/Hamburg 1962) 19.

Dr. Jörg Sieger, Peter-und-Paul-Str. 49, 76646 Bruchsal,
Tel.: +49 (07251) 9761-0, Fax: +49 (07251) 9761-12, e-Mail: kontakt@joerg-sieger.de.

Zum Seitenbeginn Zur vorigen Seite Zur Startseite Zur nächsten Seite Schreiben Sie mir Ihre Meinung

Letzte Änderung: 3. Dezember 2001