Bruchsaler Rundschau Nr. 253 vom Montag, 3. November 2003 - Seite 11
Bruchsal
(Josh). Eine kleine Gedenkstätte erinnert seit gestern an die alte Pfarrkirche
St. Paul in Bruchsal. Mit einer Feier übergab die Pfarrgemeinde die
Steinmetzarbeit ihrer Bestimmung. Aufgestellt wurden die drei Buntsandsteine am
Rande einer Grünanlage an der Durlacher Straße (Ecke Bismarkstraße), dem
früheren Standort des Gotteshauses.
1963 war die im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Kirche abgerissen worden.
An der Durlacher Straße bei der B 35 fand die Pfarrgemeinde einen neuen
Standort.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Gondulf Schneider erinnerte in seiner Ansprache an die Geschichte der abgerissenen Kirche, die 1791 erbaut worden war. "Sieben Generationen haben hier gebettet. Deshalb sollten die Paulaner diesen Ort als ein Stück ihrer Geschichte begreifen", sagte Schneider. Erinnern will man auch an die Opfer, die am 1. März 1945 bei einem Bombenangriff im Pfarrhaus ums Leben kamen. Nachdem Pfarrer Jörg Sieger die Gedenkstätte geweiht hatte, brachte OB-Stellvertreter Gunter Raab seine Hoffnung zum Ausdruck, dass viele Passanten die Gedenkstätte besuchen und sich somit einem Teil der Stadtgeschichte beschäftigen werden.
ZUM BILD: EINE GEDENKSTÄTTE erinnert seit gestern an die alte Pfarrkirche St. Paul, die bis 1963 an der Durlacher Straße (Ecke Bismarkstraße) stand. Pfarrer Jörg Sieger weihte die drei beschrifteten Steine, die die teils leidvolle Geschichte des Gotteshauses wach halten sollen. Fotos: Josh
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Pressespiegel der Pfarrei St. Peter
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