...Damit ich neu anfangen kann
Ich möchte gerne frei sein von meiner Angst,
gegen den Strom zu schwimmen,
damit ich tun kann, was recht ist.Ich möchte gerne frei sein von dem Zwang,
immer nur an mich selber zu denken,
damit ich auch den anderen sehe.Ich möchte gerne frei sein von meiner Art,
den bequemsten Weg zu gehen,
damit ich mich mit gutem Gewissen
freuen kann über das Erreichte.Ich möchte gerne frei sein von der Lieblosigkeit
anderen gegenüber, die mir nicht liegen,
damit es mir nachher nicht leid tut.Ich möchte gerne frei sein von meinem Neid
auf jeden, der etwas ist oder hat;
denn Neid macht nicht fröhlich.Ich möchte gerne frei sein von meiner Schuld,
die mich immer wieder bedrückt,
damit ich neu anfangen kann.
(Peter Cornehl)
Ein Schuldbekenntnis: Wie könnte ich mein persönliches Schuldbekenntnis formulieren?
Will ich neu anfangen, trotz meiner altbekannten Fehler?
Nutze ich ab und zu in meinem Leben die Chance, das Sakrament des Neuanfangs, der Versöhnung, zu feiern?
Hilft es mir, "Seelenmüll" loszuwerden?
Der Text ist entnommen dem Band "Schenk dir Zeit, Texte - Bilder - Lieder für Schule, Familie und Gemeinde", hrsg. von Christiane Obrich (Karlsruhe 1988) S. 143
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Von Schuld und Sünde