Zurück zur StartseiteFirmvorbereitung in der Seelsorgeeinheit St. Peter

Wer zu den Gemeinden St. Peter, St. Paul, St. Anton gehört und im Schuljahr 2009/10 mindestens die 8. Klasse besucht, bzw. noch nicht gefirmt ist, kann gerne mit uns den Vorbereitungsweg gehen. Eine Woche besteht aus sieben Tagen. Sieben Tage lang - verteilt auf sieben Wochen - wollen wir uns gemeinsam mit der Firmung beschäftigen. Wir beginnen am 6. Juni, zum Ende der Pfingstferien und enden noch vor den Sommerferien. Die Anmeldung zur Firmung erfolgt auf dem Weg. Du musst also nichts anderes machen, als am 6. Juni im Gottesdienst um 10.15 Uhr in St. Peter zu sein, dort erhältst Du den Fahrplan für die Vorbereitungszeit. 

Mo 14.06., 19.00 Uhr: St. Paul: Was macht mich glücklich? "Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz." (1 Samuel 16,7)

Di 22.06., 19.00 Uhr: St. Paul: Wer ist mein Idol? "Ich bin der "Ich-bin-da" (Ex 3,14)

Mi 30.06., 19.00 Uhr: St. Peter: Beginn im Pfarrheim St. Peter Wir beschäftigen uns mit der Person des Jakob, der sicherlich kein Heiliger war, er hatte ständig Rivalität mit seinem Bruder, hat sich den Segen erschlichen, getrickst und betrogen. Dies wollen wir als Beispiel für unseren Bußgottesdienst nehmen, am Ende steht die Bitte: "Ich lasse dich nicht los, bevor du mich segnest" (Gen 32,27)

Do 08.07., 19.00 Uhr: St. Peter: Was ist mir heilig? Sakramente und Geistesgaben "...wohin der Fluß kommt, dort bleibt alles am Leben." (Ez 47,9)

Fr. 16.07., 19.00 Uhr: St. Anton: Das Ja zur Firmung "Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt 18,20)

Sa 24.07., 18.30 Uhr, St. Anton: Vorabendmesse, danach: Wie läuft die Firmung ab? Was bedeuten die Zeichen? „Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt." (Joh 14, 17)

Nach den Ferien gibt es noch folgende Angebote:

Sa 11.09., 19 Uhr, Pfarrgarten St. Peter: Auftakt zur Nachtwanderung mit Meditation und Vorbereitung, dann Weg mit Stationen zum Feldkirchle, dort Gottesdienst, Abschluss gegen 0.30 Uhr

Der wegen der Fußballweltmeisterschaft verschobene Solidaritätslauf der KJG und des Perukreises findet nun am Sonntag den 19.09. statt. Wir beginnen mit dem Gottesdienst um 10.15 Uhr in St. Peter. Danach gibt es die Möglichkeit, fünf oder zehn Kilometer zu laufen. Ziel ist wieder das Pfarrheim St. Peter, wo es dann für die Teilnehmer ein Mittagessen gibt. Wir freuen uns über jeden, der mit uns diesen Weg der Solidarität geht, ob jung oder alt, ob auf seinen eigenen Beinen, oder auch als Sponsor. Die Laufzettel wurden ja an alle Firmanden ausgeteilt. Der Erlös kommt der Schülerspeisung in San Pablo zugute.

Di 21.09., 19.45 Uhr, St. Paul: Vorbereitung des Firmgottesdienstes und Festlegung des Themas, Formulierung einer Begrüßung, Auswahl von Fürbitten. Alle Firmanden sind zum Mittun herzlich eingeladen.

Fr 24.09., 19.00 Uhr bis Sa 25.09., 10.00 Uhr, St. Anton: Liturgische Nacht zum Thema: "Mein Glaubensbekenntnis". Anmeldungen und Infos bei Klara Langer, Tel. 17206, w.k.langer@web.de oder bei Erika Gerken, Tel. 16482, erika.gerken@t-online.de.

Einladung zur Teilnahme am JesusHouse Bruchsal vom 28.09. bis 02.10.2010 in der freien evangelischen Gemeinde (FEG) Bruchsal in der Werner von Siemens-Straße. Dies ist eine ökumenische Veranstaltung für Jugendliche. Mehr Infos auf: http://jesushouse.prochrist.org/de/jh_main/willkommen.aspx

Dann am 9. Oktober um 10 Uhr in St. Paul die Probe
 und am 10.10. um 9 Uhr in St. Paul die Firmung!

1. Abend Firmvorbereitung

"Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz." (1 Samuel 16,7)

Montag, 14. Juni 2010, 19.00 Uhr in der Pauluskirche

Wortgottesdienst:

Begrüßung

Gebet Erika Gerken

Elisabeth Maier: Bildbetrachtung und Texte zu Glücklich genannt werden bei uns die Menschen...

Bibeltext
Die Seligpreisungen: 5,3-12
Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

Ansprache: (Gallinat-Schneider)
Mich hat letzthin jemand gefragt, warum in der Bibel so wenig von Freude vorkommt. Ist Glück gleichbedeutend mit Freude? War Jesus wirklich glücklich? Dies sind Fragen, über die ich mir Gedanken gemacht habe. In den Lobpreisungen eines alten Menschen heißt es:

Selig,
die mit freundlichem Lächeln verweilen, um ein wenig mit mir zu plaudern.
Selig,
die es verstehen, Erinnerungen in mir wachzurufen.
Selig,
die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin.

Wenn wir hier statt selig glücklich sagen, passt da auch. Hier wird selig im Sinne von glücklich gebraucht. Ja, vielleicht hat Jesus Menschen in diesem Sinne glücklich gemacht, weil er ihnen das Gefühl gab, sie ernst zu nehmen, sie zu lieben und nicht alleine zu lassen. Das wünschen wir uns alle, egal, ob jung oder alt. Jesus hat vielen Menschen, die in ihre eigene Lebensgeschichte verstrickt waren, neue Perspektiven eröffnet. Ihr alle kennt die Gleichnisse vom verlorenen Sohn oder von der Ehebrecherin. Außerdem war er barmherzig im Umgang mit den Lebensgeschichten anderer Menschen, hat sich ihnen zugewendet. Ich denke, die Menschen konnten seine Zuwendung als Glück empfinden. Aber ob er dadurch glücklich war, weiß ich nicht.

Das griechische Wort makarios bedeutet selig, gesegnet, erfüllt und glücklich, ich würde den Text daher gerne so buchstabieren und fragen, was das heißt. Glücklich die Armen? Glücklich, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden? Klingt irgendwie falsch. Aber Jesus meint, jemand kann glücklich werden, wenn er etwas vom Geist Gottes erkannt hat, denn Leben ist nur durch Barmherzigkeit und Zuwendung zum anderen möglich. Wem die anderen egal sind, der kann eigentlich nicht glücklich werden. Und, wir alle können nicht alleine leben, wir brauchen andere, die uns helfen, die uns Zuwendung geben, genauso wie wir es auch anderen geben sollten. Daher sind die glücklich, die arm sind, denen Dinge fehlen, die sich ihren Mangels bewusst sind und nicht meinen als Selfmademan alles selbst zu können. Sie können vielleicht auch Hilfe von anderen annehmen.

Wann sind wir wirklich glücklich? Albert Schweitzer hat gesagt: "Nur wenn wir diese Fähigkeit, glücklich zu sein, erlangt haben, können wir das Gute, das uns im Leben begegnet, wirklich als Glück erleben und mit dem Schweren, das uns beschieden ist, fertig werden." Ich habe mir auch schon oft überlegt, können wir Glück eigentlich nur empfinden, wenn wir auch wissen, wie sich Trauer, wie sich Leid anfühlt? Können wir erst danach fühlen, wie sich Glück anfühlt?

Mittlerweile hat die Willy-Helpach-Schule in Heidelberg das Fach Glück in der Schule eingeführt. Können wir wirklich lernen, glücklich zu sein? Ich habe das Gefühl, die Suche nach Glück hat momentan Hochkonjunktur. Das Buch Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück wurde zum Bestseller, gehört mittlerweile teilweise zur Pflichtlektüre im Deutschunterricht der Oberstufe. Ist es so wichtig, glücklich zu sein. Seid ihr glücklich?

In provo, dem Jugendmagazin einer christlichen Zeitschrift kam vorige Woche ein Interview mit jemandem, der an einer Castingshow teilnahm. Ich denke, auch das ist neben Drogen und Komasaufen für viele so ein Weg, bei dem sie glauben, glücklich werden zu können. Glück durch Erfolg, Reichtum, Berühmtheit? Am Ende sagt dieser Markus, der Autor eines Buches über Sex Drugs und Castingshows: "Glaube nichts, was dir über die Glitzer- und Glamourwelt vor den Kameras und auf den roten Teppichen vorgegaukelt wird. Es geht nur darum, dass andere mit dir Geld verdienen wollen, mehr nicht. Stell dich lieber dem Leben und mach deine Sache gut, dann wirst du auch glücklich sein". Ich glaube, dass ist es, was Jesus von uns verlangt, sich dem Leben zu stellen. Das bedeutet aber auch, dass Leiden, Schmerzen, Scheitern, Misserfolg, schlechte Noten, Trennungen, unglückliche Liebe genauso dazu gehören wie Glücksmomente. Das bedeutet, nicht in einen Rausch zu fliehen, wenn es schwierig wird, das Leben anzuschauen und anzunehmen. Und es bedeutet, dieses Leben auch gemeinsam mit anderen zu leben, die anderen zu achten, ihnen zu helfen. Es ist nicht der einfachere Weg. Aber vielleicht führt er letztendlich tatsächlich zu glücklichen Momenten.

Vater unser

Gruppeneinteilung

Segen

m Anschluss gehen wir in 5 Gruppen, es gibt folgende Angebote:

  1.  Was macht mich glücklich? (KJG-Raum, Christina Waßmer, Petra Abele, Monika Vatterott)
    Anhand von Karten mit Aussagen dazu und Gedanken soll es eine Auseinandersetzung mit dem Thema geben.
  2.  Warum überhaupt Firmung? (Marienkapelle der Pauluskirche, Hein Kerstgens, Wolfgang Nobs-Schneeberg) Dokumentation der Präsentation!
    Für die, die noch nicht soweit sind, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und erst mal wissen wollen, wozu das Ganze überhaupt, wird anhand von 3 Fragekomplexen über Firmung nachgedacht:
    - Was bedeutet Firmung?
    - Wo stehe ich?
    - Wo will ich hin?
  3.  Was ist Glück? (Saal, Elisabeth Maier, Petra Zöller, Ingrid Kuch)
    Als Einstieg hören wir eine Geschichte über Glück. Danach beschäftigen wir uns kreativ mit Legematerialien mit dem Thema.
  4. "Mein Weg ins vermeintliche Glück"- ich dröhn mich zu" (Ministrantenraum, Regina Riegger-Trenkle)
    Wenn die Suche nach Glück in der Sucht endet, wo bin ICH geblieben? Jage ich dem Glück nach? Versuche ich mich abzulenken? "falsche" und "richtige" Tankstellen zur Befriedigung der Bedürfnisse
  5. "Mein Lebenspuzzle! - Ein Glückspuzzle?" - Was bedeutet Glück in meinem Leben? (Clubraum, Erika Gerken, Michaela Hammer, Klara Langer)

Dokumentation Gruppe Kerstgens/Nobs-Schneeberg:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschluss

Songtext zu Herbert Grönemeyer: Glück

Nach dem Hören dieses Liedes und dem Segen wurden chinesische Glückskekse ausgeteilt, mit dem Wunsch, die Sprüche mögen einfach durch die 1. Woche der Firmvorbereitung begleiten.

2. Firmabend Thema: Wer ist dieser Gott für mich? "Ich bin der "Ich-bin-da" (Ex 3,14)

Dienstag, 22. Juni 2010, 19.00 Uhr in der Pauluskirche

Gottesdienst

Lied: GL 298 Herr unser Herr
Begrüßung
Hinführung: Text Gotteslitanei (Erika Gerken)
Gebet: Gott, Du allein (Henri Boulad)
Lesung: Die Berufung des Mose Ex 3, 1-15
Antwortgesang GL 621 Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr
Evangelium: Mt 23, 1-13
Ausdeutung (Pfarrer)
Gabenbereitung
Gabenlied GL 299, Manchmal kennen wir Gottes Willen
Sanctus: GL 491
Wandlung
Hochgebet
Vater unser
Friedensgruß
Kommunion
Meditation Ich bin Jahwe
Segen
Schlusslied GL Meine Zeit

Angebote:

  1. Die toten Hosen: "Ich bin die Sehnsucht in Dir" "kreativ zuhören" (Clubraum, Erika Gerken, Klara Langer, Michaela Hammer)
  2.  Vorbilder - Idole, wo ist der Unterschied? Gespräch anhand von Bildern (Saal, Elisabeth Maier, Petra Zöller, Ingrid Kuch)
  3.  Gottes-Bilder Gespräch und kreativ (Regina Riegger-Trenkle, Marieluise Gallinat-Schneider, Miniraum)
  4.  Gesprächsgruppe: "Wer ist Gott?", (Pia Schneider, Veronika Maier, Denise Zöller, KJG-Raum)
  5.  Gottesraum - Gottessuche (Kirche, Wolfgang Nobs-Schneeberg)
  6.  Idole - Gott? Wir hören zunächst als Einstieg eine Geschichte und kommen ins Gespräch (PSG-Raum, Petra Abele, Monika Vatterott)
  7. Fragerunde beim Pfarrer (DPSG-Raum oder draußen)

Gruppe Gottesbilder: (Regina Riegger-Trenkle, Marieluise Gallinat-Schneider)
Der Ablauf ist wie folgt:

Einführung: Frage: Hast Du eine Vorstellung von Gott? Wenn ja, welche?
Welche Eigenschaften hat Gott?
Wo wohnt Gott?
Gespräch und schriftliches Verfassen auf Kärtchen (Riegger-Trenkle)

Danach malen, wie Gott aussieht. zeitliche Vorgabe, am Ende Klangschale

Im Anschluss Gottesbilder aus der Bibel mit dazugehörigen Bildern. Jesaja, Henne mit Küken, Moses am brennenden Dornbusch, Moses, der Gott von hinten sieht (dazu Hinweis auf Bilderverbot in Judentum und Islam)
folgende Bibelstellen: (Gallinat-Schneider)
1 Kön 19, 8-14
Ex 3, 5-14
Ex 24, 9-11
Ex 33, 8-11
Ex 33,17-23
Jes 31,5
analog Mt 23,37
Gen 1, 31- 2,4a

Folgende Bilder der Leive-Bibel hatte ich gewählt: 

http://kulturserver-nds.de/home/leivebibel/exodus_048.html
http://kulturserver-nds.de/home/leivebibel/jesaja_28.html
http://kulturserver-nds.de/home/leivebibel/exodus_059.html
http://kulturserver-nds.de/home/leivebibel/exodus_060.html
Bild Moses am brennenden Dornbusch von Sieger Köder,
Gott als Schöpfer, Sixtinische Kapelle

Abschluss Psalm 104 (Regina)

Gruppe Nobs! Dokumentation Thema:  - GOTTESSUCHE -

ERÖFFNUNG gegenseitige Vorstellung: Mit wem habe ich es zu tun? wir beschäftigen uns mit folgenden zentralen Fragen:

Wir wollen das Eis zwischen uns brechen, das Eis auftauen, wir wollen uns von Scheu und Schüchternheit frei machen  MIT SINGEN! Tonübungen Gesang, dann "Eröffnung Abendgebet"; im Kreis stehend; unter Empore, Bereich Haupteingang

GOTTSUCHEN Hymnus: Psalm 42, 2 - 11 
2 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?
4 Tränen waren mein Brot bei Tag und bei Nacht; denn man sagt zu mir den ganzen Tag: «Wo ist nun dein Gott?»
5 Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: / wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge.
6 Meine Seele, warum bist du betrübt und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.
7 Betrübt ist meine Seele in mir, darum denke ich an dich im Jordanland, am Hermon, am Mizar-Berg.
8 Flut ruft der Flut zu beim Tosen deiner Wasser, all deine Wellen und Wogen gehen über mich hin.
9 Bei Tag schenke der Herr seine Huld; ich singe ihm nachts und flehe zum Gott meines Lebens.
10 Ich sage zu Gott, meinem Fels: «Warum hast du mich vergessen? Warum muß ich trauernd umhergehen, von meinem Feind bedrängt?»
11 Wie ein Stechen in meinen Gliedern ist für mich der Hohn der Bedränger; denn sie rufen mir ständig zu: «Wo ist nun dein Gott?»

Eine/r liest vor, alle lesen mit;
Aufgabe an alle:

Antworten von sich, von anderen, suchen/finden im Gottesraum; sammeln von Antworten und Ideen im Kirchenraum, beim Gehen, beim Sitzen, beim Liegen;für sich oder in der Gruppe; Aufnotieren der Antworten auf die A-6-Karten;
GONG: START und GONG: ENDE

Vorstellen der Antworten; erste Bank vorne;

GOTTSPÜREN Hymnus: "Getreuer Gott" Kreis um Taufbecken;
Eine/r liest vor, alle lesen mit;

Taufbecken: für was? Meditation: was fühle ich? (Aufnahme in die Gemeinde, Tod und Auferstehung mit Christus) kurze Besprechung;
sich eine Taufe vorstellen: Augen schließen;
Taufbecken anfassen, Augen schließen;

Ambo: für was? [Verkündigung Wort Gottes, "Stimme Christi", Auslegung] kurze Besprechung;
sich eine Lesung vorstellen:

Tabernakel: für was? ["Hütte, Zelt" für den "Leib Christi", Ort der Anbetung] kurze Besprechung; aufschließen, zeigen;

Altar: für was? Meditation: was fühle ich? [Zentrale "Eucharistie", Symbol Gegenwart Christus, "Tisch des Herrn", liegen darf nur: Evangeliar, Kelch mit Patene (Hostienschale), das Korporale, das Kelchtuch (Purifikatorium), die Palla (Abdeckung), das Messbuch, das Ziborium] Kreis um Altar;
kurze Besprechung;
Altar anfassen, Augen schließen;

Vorstellen des Gefühlten von allen Stationen am Altar;
Hymnus: "Christus, göttlicher Herr" Eine/r liest vor, alle lesen mit;

ABSCHLUß Gottessuche: Erkenntnis? Fund? Gott hat mit dem Herzen zu tun!I Ich kann Gott spüren! Gott ist nicht auf sakrale und/oder andere Räume angewiesen - sakrale Räume helfen jedoch, zu Gott zu finden; Gott ist wo? Er sagt: ich bin der "ich-bin-da" - also ist er ÜBERALL! auf den Mini - Sitzen hinter Altar;
REFLEKTION  Kritikliste was war gut?
was war schlecht?
was wäre besser?

Abschluss 

Song If God
Meditation über Gott: 

Ich bin bei dir ...
Eine Meditation über die Nähe Gottes
Ich war, bevor du warst.
Ich war, als du wurdest.
Ich habe dich gewollt.
Ich bin bei dir, seit du bist.

Ich schenkte dir die Fülle meiner Kraft.
Ich hauchte dir meinen Geist ein.
Ich umhüllte dich mit dem Mantel meiner Liebe.
Ich gab dir alles, was zum Leben notwendig ist.
Ich bin dir Weg und Licht.

Ich bin bei dir, seit du fühlst und empfindest.
Ich bin bei dir, seit du dich bewegen kannst.
Ich bin bei dir, seit du hörst und sprichst.
Ich bin bei dir, seit du lachst.
Ich bin bei dir und sorge für dich.

Ich bin bei dir, wenn du allein bist.
Ich bin bei dir, wenn keiner mit dir spricht und dir zuhört.
Ich bin bei dir, wenn du Platzangst bekommst.
Ich bin bei dir, wenn dich Ängste quälen.
Ich bin bei dir und schütze Dich.

Ich bin bei dir, wenn Zweifel dich zermürben.
Ich bin bei dir, wenn du traurig bist und weinst.
Ich bin bei dir, wenn du dich einsam fühlst.
Ich bin bei dir, wenn alle dich verlassen haben.
Ich bin bei dir und tröste dich.

Ich bin bei dir, wenn Kummer dich drückt.
Ich bin bei dir, wenn du krank bist
und Schmerzen dich plagen.
Ich bin bei dir, wenn es dunkel um dich wird.
Ich bin bei dir, wenn du blind oder gebrechlich bist.
Ich bin bei dir, schenke dir Heilung, Licht und Halt.

Ich bin bei dir, wenn Sorgen dir zusetzen.
Ich bin bei dir, wenn Not in deinem Hause wohnt.
Ich bin bei dir, wenn du vor dir
und deinen Problemen fliehst.
Ich bin bei dir, bin dir Rat und Stärke
und biete dir Zuflucht.

Ich bin bei dir, wenn es dich friert.
Ich bin bei dir und wärme dich mit der Glut meiner Liebe.
Ich bin bei dir, wenn es dich hungert und dürstet.
Ich bin bei dir, gebe dir Speise und stille deinen Durst.
Ich bin bei dir, wenn du strauchelst oder stürzt.
Ich bin bei dir und fange dich auf.

Ich bin bei dir, wenn du gefangen bist und gefoltert wirst.
Ich bin bei dir, mache dich frei und lindere deine Schmerzen.
Ich bin bei dir, wenn man dir Unrecht zufügt.
Ich bin bei dir und verschaffe dir Recht.

Ich bin bei dir an jedem neuen Morgen.
Ich bin bei dir an jedem deiner Tage.
Ich bin bei dir, wenn du dich freust und du glücklich bist.

Ich bin bei dir an jedem Abend, in jeder Nacht.
Ich bin bei dir, wenn du in wachen Nächten mich anrufst.
Ich bin bei dir, wenn du Ruhe und Frieden suchst.
Ich bin bei dir und wache alle Zeit über dich.

Ich bin bei dir in jeder Not.
Ich bin bei dir in deinem Tod.
Ich bin bei dir, wenn du vor mir stehst.
Ich bin bei dir und halte dich.
Ich erwarte dich und bereite dir eine Wohnung.

Ich, Dein Gott, Dein Schöpfer, Dein Vater,
bin also immer um dich und behüte dich;
ich sorge mich um dich,
wie ein Vater sich sorgt um sein Kind.
ICH, der ewige GOTT,
werde immer für dich da sein.
ICH, der ewige GOTT, bin ewig bei dir.

© Heinz Pangels, 08/1985

Mittwoch, 30. Juni 2010, 19.00 Uhr

"Ich lasse dich nicht los, bevor du mich segnest" (Gen 32,27)

Wir treffen uns um 19 Uhr in der Kirche, um kurz (max ¼ Stunde) alle auf das Thema der Jakobsgeschichte einzustimmen. Danach gehen wir in 7 Gruppen, um uns mit den Jugendlichen darauf einzustimmen und jeweils einen Aspekt dieser Geschichte in den Bußgottesdienst einzubringen. Es gibt keinen vorgefertigten Gottesdienst und es muss auch nicht ein korrekter Ablauf eines Bußgottesdienstes werden, so mit Begrüßung, Gebet, Lied, Besinnung etc... Wir haben statt dessen geplant, uns tatsächlich auf das einzulassen, was von den Firmanden kommt. Jede Gruppe überlegt sich, was sie aus dem, was sie besprochen hat, in den Gottesdienst einbringt. Sprich, wenn unsere Gruppe eine Schreibmeditation macht, könnte sie z.B. überlegen daraus ein Gebet, einen Dialog oder einen Text zu formulieren, aber das ist nur eine Idee, wir sehen, was den Jugendlichen tatsächlich einfällt. Gegen 20 Uhr treffen wir uns mit unseren Ideen in der Kirche. Jede Gruppe legt einen Zettel mit ihrem Stichwort auf den Altar, sprich z.B. Gruppe Gerken Rollenspiel, so dass unser Pfarrer dann versucht, als Moderator durch den Gottesdienst zu führen und das Ganze zu einem sinnvollen Ganzen zu bündeln.

Daraus ergibt sich folgender Gottesdienst

Begrüßung und Eröffnung (Pfarrer Sieger)

Rollenspiel zu Jakob und Esau Teil 1, bis zur Flucht

Gebet (Katharina Hage, Gruppe Maier/Zöller)

Aus der Schreibmeditation sind 4 Plakate entstanden, mit den Themen Geschwisterstreit/Machtstreben/Hass/Versöhnung, diese Plakate werden vorgestellt von Sophie Schneider, Sarah Heiler Laura Veit, Rebecca Spoljar und Mirija Marschall, alle werden eingeladen, die Meditation fortzuführen und durch eigene Gedanken auf den Plakaten zu ergänzen

Gedanken zu Satz Gen 33,3: Er trat vor und warf sich siebenmal zur Erde nieder, bis er vor seinem Bruder stand.
7 als heilige Zahl: 7 Sakramente, 7 Vater-unser-Bitten, 7 Todsünden, 7 Gaben des Geistes, 7 Tage der Schöpfungswoche, Laubhüttenfest und Fest der ungesäuerten Brote dauern 7 Tage

Rollenspiel Teil 2 Ringen mit Gott, Versöhnung Jakob und Esau

danach brachten die Jugendlichen ihre Sünden vor, lasen sie vor, packten sie in einen Schuhkarton und warfen sie weg (Gruppe Hein Kerstgens und Wolfgang Nobs-Schneeberg)

Stille mit Fragen (Gruppe Sieger):

Wir wollen einen Augenblick Stille halten und dabei nachdenken. Wir wollen dabei Menschen in den Mittelpunkt stellen, die in irgendeiner Weise Bedeutung für uns haben:

Einzelsegen

Fürbitten (Gruppe Abele, Waßmer, Vatterott)

Lossprechung (Pfarrer Sieger)

Donnerstag, 8. Juni 19 Uhr St. Peter

"...wohin der Fluß kommt, dort bleibt alles am Leben." (Ez 47,9)

Es geht um folgendes Thema: Was ist mir heilig? 7 Gaben des Geistes, 7 Sakramente Was bedeutet das alles? Was bedeuten diese Zeichen für mich?

Im Gottesdienst geht es auch um die Frage: Welche Geschichte haben Menschen mit Liturgie? Zur Geschichte der Liturgie gehört auch das Stundengebet, so dass wir einen klassischen Gottesdienst mit allen Elementen probieren. Bei den Liedern wollen wir auch vom Geistlied bis hin zum Psalm vieles mit hineinnehmen.

Gottesdienst

Eingangslied: Bevor des Tages Licht vergeht GL 696
Lesung: (vom Tag) Buch Hosea 11,1-4.8-9
Antwortgesang Ps 4 und 134 GL 697
Predigt
Evangelium Mt 25, 34-46
Gabenbereitung: Gott ruft sein Volk zusammen GL 640, 1,3
Sanctus Schubert-Heilig GL 037
Friedensgruß Wo zwei oder drei GL 062
nach der Kommunion: Gottheit tief verborgen GL 546, 1-2
Schlusslied: Dein Geist weht wo er will  GL 013

Wir haben folgende Gruppen:

zu den Gruppen:

Gruppe: Was bedeutet heilig?
Wir sind mit einer Geschichte eingestiegen (Eine vielsagende Geschichte), in der zwei junge jüdische Männer in einer kleinen russischen Stadt das rituelle Bad suchen. Sie erfahren, sie müssen eine Berg hinauf, um hinzugelangen, was im Winter gefährlich ist, da der Weg bei Eis und Schnee rutschig ist. Sie beobachten auf ihrem Weg dorthin einen alten Mann, der den Aufstieg scheinbar mühelos schafft, ebenso später den Abstieg. Daraufhin wagen sie es, ihn anzusprechen und bekommen zur Antwort:  “Wer mit dem Himmel oben verbunden ist, der fällt nicht nach unten.”
Als nächstes sollen die Firmanden aus einem Topf Zettel ziehen lassen, auf denen  jeweils eine Wortkombination mit heilig geschrieben steht  (Heilige Drei Könige, heilige Familie, heilige Schrift, die Heiligen usw.)  Anschließend lassen wir reihum erklären, was sie unter dem Begriff verstehen bzw. was daran aus ihrer Sicht heilig ist. Phase zwei ist ein Schwenk auf die Wortentstehung: woher kommt das Wort, es geht um heilig und unheilig, darum, dass wir selbst auch Heil und Unheil stiften können. Im Anschluss fragen wir die Jugendlichen,  was ihnen heilig ist. Wir sprechen über Heiligsprechung, über Reliquienhandel im Mittelalter, über ihre Namenspatrone. Wir überlegen, wer heilig ist. Dabei knüpfen wir daran an, dass wir am vergangenen Wochenende Patrozinium gefeiert haben, Peter und Paul, also zwei Apostel, die heilig gesprochen wurden. Sie starben für ihren Glauben. Anfänglich waren die Heiligen zumeist Märtyrer. Einer der letzten, die heilig gesprochen wurden, ist Pater Maximilian Kolbe. Dazwischen spannt sich die ganze Geschichte der Kirche. Den Abschluss bildet die Kernaussage, dass wir alle heilig sind, weil wir erlöst wurden, weil wir als Gemeinschaft glauben. So spricht Paulus von den Heiligen in Korinth und meint alle Christen, die dort wohnen. In dem Sinne sind wir die Heiligen von Bruchsal.

Gruppe Heiliger Geist:

Thema: Heiligen Geist: sieben Gaben des Heiligen Geistes

Vorbereitet sind:

sieben Kartons als "Give - away" am Altar gestapelt (schon vor GoDi!):

Karton 1 "Weisheit" Fürbitte um jeweilige Gabe, Symbol "Eule"
Karton 2 "Verstand/Einsicht" Fürbitte um jeweilige Gabe, Symbol "Fernglas"
Karton 3 "Rat" Fürbitte um jeweilige Gabe, Symbol "Reise - Atlas"
Karton 4 "Stärke" Fürbitte um jeweilige Gabe, Symbol "Eisenkette"
Karton 5 "Erkenntnis" Fürbitte um jeweilige Gabe, Symbol "Apfel"
Karton 6 "Frömmigkeit" Fürbitte um jeweilige Gabe, Symbol "Rosenkranz + Ikone"
Karton 7 "Gottesfurcht" Fürbitte um jeweilige Gabe, Symbol "Bild"

Ablauf: Vorstellung einer der Gaben des hl. Geistes;

Auspacken des Kartons mit symbolischem Inhalt UND Fürbitte um die jeweilige Gabe;

Besprechen der Gabe, Interpretation, Bedeutung, Gefühle....

Lautes Vorlesen der Fürbitte durch den jeweiligen Firmanden, der auch den Karton auspackte;

Weihrauchgabe durch diesen Firmanden ( Rauch, Wind zum heiligen Geist);

Gong in Stärke des inneren Gefühls durch den jeweiligen Firmanten (Schall, Klang zum heiligen Geist);

Meditation aller, bis Gong vollständig verklungen ist;

DANN Kehrvers „Sende aus Deinen Geist“, von allen gesungen (Bitte/ Gesang --> Worte zum heiligen Geist);
unsere Symbole für den heiligen Geist an diesem Abend, um den hl. Geist "ERFAHRBAR" zu machen:

Wind/Rauch  Weihrauch;
Schallwellen/Ton  Gesang, Gong;
Gedanken  Gebet/Hymnus;

Eröffnung Thema:

noch in der ersten Kirchenbank:

hl. Geist - Teil der Trinität:
Geschichte:  Elefant; Geschichte: "Quelle, Bach, Fluß" als Vertiefung;

hl. Geist - sein Wirken beim Menschen durch sieben Gaben:

bei der AltarInsel:

START:

Weihrauch auflegen und Hymnus des Stephen Langton von Canterbury (13. Jhd):

"Gib deinen Treuen, die dir vertrauen, das Siebenfach Heilge. Gib Wohltat der Tugend, gib heiliges Sterben, gib ewige Freude."

Karton wird geholt,
Symbol herausgenommen und zusammen mit der Fürbitte besprochen (Bezug auf mich). Fürbitte wird im Kreis stehend laut vorgelesen. KV wird gesungen, Gong wird angeschlagen, Med. bis Ton verklungen.

ENDE

sieben Gaben des Heiligen Geistes

Ø Weisheit
Ø Verstand/Einsicht
Ø Rat
Ø Stärke
Ø Erkenntnis/(heilige) Wissenschaft
Ø Frömmigkeit
Ø Gottesfurcht

Diese Reihung ist aus der Bibelstelle Jesaja 11,2(-3) abgeleitet.

Römisch-katholische Sichtweise
In der katholischen Tradition unterschied man später - der Zahlensymbolik entsprechend - folgende sieben Gaben des Heiligen Geistes, durch die das Wirken des Heiligen Geistes bei den Menschen zum Ausdruck gebracht wird:

Gabe der Weisheit:
Heiliger Geist, sende uns Deine heilige Gabe der Weisheit, damit wir das richtige Maß erkennen, im Gleichgewicht zu bleiben, weder ins Übermaß auszuschweifen, noch in die Unzulänglichkeit zu fallen.

Gabe des Verstandes und der Einsicht: Heiliger Geist, sende uns Deine heilige Gabe des Verstandes und der Einsicht, damit wir Ursache und Wirkung unseres Handels erkennen und unser eigenes Leben geistig erfassen und begreifen.

Gabe des Rats:
Heiliger Geist, sende uns Deine heilige Gabe des Ratschlags, damit wir anderen Menschen helfen können, Deinen guten Weg durch ihre Sorgen und Nöte zu finden.Gabe der Stärke:
Heiliger Geist, sende uns Deine heilige Gabe der Stärke, damit unser Geist sich wehren kann gegen das Schlechte und Böse in unserer Welt.

Gabe der Erkenntnis:
Heiliger Geist, sende uns Deine heilige Gabe der Erkenntnis, damit wir die Wahrheit begreifen und danach handeln.

Gabe der Frömmigkeit:
Heiliger Geist, sende uns Deine heilige Gabe der Frömmigkeit, damit wir Dir ehrlich, respektvoll aus unserem Innersten begegnen.

Gabe der Gottesfurcht:
Heiliger Geist, sende uns Deine heilige Gabe der Gottesfurcht, damit wir lernen, Gott anzuerkennen als absoluter Schöpfer und als Richter, dem nichts verborgen bleibt.

Wenn zeitlich möglich noch Reflektion

Abschluss

Gedanken zu Sakramenten:

Sakramente sind Wege von Gott zu uns Menschen und vom glaubenden Menschen zu Gott. Sakramente sind wie Brücken, über die die Liebe Gottes zu uns kommt. Sakramente sind wie Fenster, durch die das Licht Gottes im Menschen aufscheint. Sakramente sind Geschenke Gottes an uns.
Sakramente sind Zeichen der Nähe Gottes.
Sakramente sind Geheimnisse.
Sakramente sind Hilfe zum Leben.

Lied: Unheilig - Geboren um zu leben

Freitag, 16. Juli 2010, 19.00 Uhr

in der Antoniuskirche

"Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."
(Mt 18,20)

5. Abend Firmvorbereitung

Gottesdienst:

Lied Kleines Senfkorn Hoffnung GL 054 1+2
Begrüßung 
Herr erbarme Dich
Gebet

Lesung Micha 6, 1-8: "Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott."

Antwortgesang: Wo zwei oder drei GL 062

Evangelium Mt 16,13-15

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Fürbitten
Gabenlied Wir weihn der Erde Gaben GL 490
Sanctus GL 491
Hochgebet
Vater unser
Agnus GL 492
Kommunion
Gebet
Lied Komm Schöpfer Geist GL 245 1-3
Segen

nach dem Gottesdienst im Antoniushaus: (Marieluise Gallinat-Schneider)

Ich werde von mir vorbereitete Plakate mit Texten und Bildern zu den bisherigen Abenden legen, dazu können jeweils Materialien aus den Gruppen gelegt werden. Ich erinnere noch mal an die verschiedenen Themen.
Dann Thema des heutigen Abends:

Ich habe das Bibelzitat wegen folgender Fragen gewählt: Brauche ich die Kirche zum Glauben? Glaube ja - Kirche nein? Wie kann ich Gemeinschaft der Glaubenden erleben? Ich werde mit der Firmung in die vollgültige Gemeinschaft der Christen aufgenommen.
Aber mein Ja spreche ich alleine. Nun lade ich die Firmanden ein, sich selbst zu überlegen, ob sie sich firmen lassen wollen.

Mit dem Bild des mittelalterlichen Labyrinths, von denen ein ganz berühmtes in der Kathedrale in Chartres in Frankreich zu finden ist, wollen wir unseren Weg der Entscheidung gehen. Wenn man diese Kirche betritt, sieht man dieses eigentümliche Labyrinth sofort auf dem Fußboden. Früher waren die in mittelalterlichen Kirchen häufig, heute sind die meisten davon zerstört, daher ist dieses ganz berühmt und besonders. Warum aber hat man so etwas in Kirchen angebracht? Sie sind ein Symbol des menschlichen Lebens, sie gehen von der Geburt am Rand des Labyrinths bis zum Tod, der im Zentrum, in der Mitte steht. Indem der Mensch meditierend das Labyrinth abschritt, ging er seinen Lebensweg gedanklich nach bis zur Mitte, zu Gott. So fand er neue Orientierung im Glauben. Die Mitte des Labyrinths ist zerstört, da wurde früher an ein anderes berühmtes Labyrinth erinnert: Auf Kreta gab es einen König, der alle sieben Jahre junge Menschen einem grausigen Stier in seinem Palast opferte. Der Stier hauste in einem Labyrinth, aus dem man nicht herausfand. Ariadne, die Königstochter jedoch gab dem Theseus, einem der jungen Männer der in einem dieser Momente gerade zum Königspalast kam, einen Faden mit, so dass er sich orientieren konnte und den Minotaurus besiegte. Ähnliches kennt ihr vom Versuch von Hänsel und Gretel im Märchen, die mittels Brotkrumen versuchen, aus dem Wald wieder herauszufinden, aber die Vögel haben das Brot gegessen. Diese Geschichten wollen uns alle eines sagen, manchmal ist es ganz schön schwierig, die Orientierung zu behalten oder zu finden. Wichtig dabei ist auch, in Kirchen gab es immer nur Labyrinthe, keine Irrgärten. Irrgärten sind zum Verirren gedacht, Labyrinthe dazu, die Mitte zu finden. Bei ihnen ist es nicht möglich, in Sackgassen zu gelangen oder sich zu verlaufen. Das ist ein großer Unterschied! Ich war letztes Jahr in den Ferien bei einem anderen Labyrinth, in einem Bibelgarten. Dort wird die Frage gestellt quo vadis, das ist Latein und bedeutet: Wohin gehst du? Auch dort war ein Labyrinth auf dem Boden, so dass man dieser Frage, wohin gehe ich, selbst nachgehen konnte.

So lade ich Euch ein, einen Blick auf die Plakate und Materialien zu werfen, euch zu erinnern, was war und dann überall im Haus einen Platz zu suchen, um euren Bogen auszufüllen.
ca 15 Minuten Zeit

hier einige Fotos vom Abend:

danach Rückkehr in Saal

Abschluss: (Wolfgang Nobs-Schneeberg)

--> Eröffnung mit Kleszmar- Halleluja;

dann kurze Lesung:
"Hören wir einige Verse aus Offenbarung 10, 1-10:
Und ich sah einen anderen starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, mit einem Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Beine wie Feuersäulen. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde. Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf gen Himmel und schwur bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, daß künftig KEINE ZEIT MEHR SEIN SOLL; sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn dieser seine Posaune bläst, dann ist das Geheimnis Gottes vollendet.

Olivier Messiaen schreibt im 3. Satz seines "Quartetts auf das Ende der Zeiten" mit dem Titel "Abgrund der Vögel":
Der Abgrund ist die Zeit mit ihrer Trauer und Öde. Die Vögel sind der Gegensatz zur Zeit, sie sind unser Verlangen nach dem Licht, nach den Sternen, nach den Regenbögen und jubilierenden Gesängen."
--> III. Satz "Abgrund der Vögel" aus "Quartett auf das Ende der Zeiten", O. Messiean [1940, Lager VIII A Görlitz]
Das Ganze ca. 12 - 15 min.

6. Abend:
Sa 24.07., 18.30 Uhr, St. Anton: Vorabendmesse

"Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt." (Joh 14, 17)

Gottesdienst

· Einzug Lied: Beten/In der Stille angekommen
· Bußakt
· Kyrie gebetet
· Gloria Lied: Ich lobe meinen Gott, ...
· Lesung Buch Genesis 18,20-32 (Sodom und Gomorra)
· Zwischengesang Lied: Eines schönen Tags
· Evangelium (vom Tag) nach Lukas 11,1-13, Vater-unser-Bitten, Abschluss mit dem Satz: "Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten." So konnten wir beim Tagestext gut an die Firmvorbereitung anknüpfen.
· Predigt
· Glaubensbekenntnis

an dieser Stelle haben wir die Firmanden einzeln nach vorne gerufen und ihnen die Firmanmeldungen ausgeteilt, danach haben wir als einen Punkt der Vorbereitung auf den Firmgottesdienst gemeinsam das Glaubensbekenntnis gesprochen

· Fürbitten
· Gabenbereitung Lied: Brich mit den Hungrigen dein Brot
· Sanctus Lied: Heilig, hosanna in der Höhe
· Hochgebet
· Vater unser
· Lamm Gottes
· Kommunion Lied: Vergiss-mein-nicht (Ich sing für dich)
· Danklied: Einer hat uns angesteckt
· Segen
· Entlassung
· Auszug Lied: Damit die Erde Heimat werde

danach: Wie läuft die Firmung ab? Was bedeuten die Zeichen?

Wir haben uns entschlossen, die einzelnen Handlungen und Zeichen durch die Bibelstelle, auf die sie zurückzuführen sind, zu erklären und dies spielerisch darstellen zu lassen. Im Anschluss haben wir nachgefragt, was die Bibelstelle mit Firmung zu tun hat, wie sie im Firmablauf beheimatet ist, was sie bedeutet.

Mögliche Bibelstellen für die szenische Darstellung der Riten

Gebet des Bischofs - Gaben des Geistes

Jes 11,2
Der Geist des Herrn läßt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht. [Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht.] Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er, sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist

Handauflegung

Ps 139,5
Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich.

Dabei konnten wir ja an den Bußgottesdienst und den Abschluss mit Segen und Handauflegung anknüpfen.

Chrisam

1 Samuel 16, 1-13, Die Erwählung Davids
Der Herr sagte zu Samuel: Wie lange willst du noch um Saul trauern? Ich habe ihn doch verworfen; er soll nicht mehr als König über Israel herrschen. Fülle dein Horn mit Öl, und mach dich auf den Weg! Ich schicke dich zu dem Betlehemiter Isai; denn ich habe mir einen von seinen Söhnen als König ausersehen. Samuel erwiderte: Wie kann ich da hingehen? Saul wird es erfahren und mich umbringen. Der Herr sagte: Nimm ein junges Rind mit, und sag: Ich bin gekommen, um dem Herrn ein Schlachtopfer darzubringen. Lade Isai zum Opfer ein! Ich selbst werde dich dann erkennen lassen, was du tun sollst: Du sollst mir nur den salben, den ich dir nennen werde. Samuel tat, was der Herr befohlen hatte. Als er nach Betlehem kam, gingen ihm die Ältesten der Stadt zitternd entgegen und fragten: Bedeutet dein Kommen Frieden? Er antwortete: Frieden. Ich bin gekommen, um dem Herrn ein Schlachtopfer darzubringen. Heiligt euch, und kommt mit mir zum Opfer! Dann heiligte er Isai und seine Söhne und lud sie zum Opfer ein. Als sie kamen und er den Eliab sah, dachte er: Gewiß steht nun vor dem Herrn sein Gesalbter. Der Herr aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz. Nun rief Isai den Abinadab und ließ ihn vor Samuel treten. Dieser sagte: Auch ihn hat der Herr nicht erwählt. Isai ließ Schima kommen. Samuel sagte: Auch ihn hat der Herr nicht erwählt. So ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber Samuel sagte zu Isai: Diese hat der Herr nicht erwählt. Und er fragte Isai: Sind das alle deine Söhne? Er antwortete: Der jüngste fehlt noch, aber der hütet gerade die Schafe. Samuel sagte zu Isai: Schick jemand hin, und laß ihn holen; wir wollen uns nicht zum Mahl hinsetzen, bevor er hergekommen ist. Isai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen. David war blond, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der Herr: Auf, salbe ihn! Denn er ist es. Samuel nahm das Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des Herrn war über David von diesem Tag an. Samuel aber brach auf und kehrte nach Rama zurück.

Abschluss mit Friedensgruß

Auch da habe ich als erste Nennung in der Konkordanz das Buch Samuel, so dass die beiden Stellen Salbung und Friedensgruß zusammenpassen und -gehören. In Bethlehem wird Samuel auch als erstes gefragt, ob sein Kommen Frieden bedeutet:
1 Samuel 25,5
Er schickte zehn junge Männer hin und sagte zu ihnen: Geht hinauf nach Karmel, und wenn ihr zu Nabal kommt, entbietet ihm in meinem Namen den Friedensgruß und sagt so zu meinem Bruder: Friede sei mit dir, Friede mit deinem Haus, Friede mit allem, was dir gehört.

Namen:

Jes 43, 1-5
Jetzt aber - so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir. Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der Herr, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter. Ich gebe Ägypten als Kaufpreis für dich, Kusch und Seba gebe ich für dich. Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich für dich ganze Länder und für dein Leben ganze Völker. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir.

Firmpate

Mir fällt als Stelle die Taufe des Äthiopiers ein, denn der will von Philippus erklärt bekommen, was er in der Bibel liest, Philippus weist ihn ein, übernimmt also die Aufgabe des Paten, der ihn begleitet und im Glauben unterweist.
Apg 8, 26-39
Ein Engel des Herrn sagte zu Philippus: Steh auf und zieh nach Süden auf der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt. Sie führt durch eine einsame Gegend. Und er brach auf. Nun war da ein Äthiopier, ein Kämmerer, Hofbeamter der Kandake, der Königin der Äthiopier, der ihren ganzen Schatz verwaltete. Dieser war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten, und fuhr jetzt heimwärts. Er saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Und der Geist sagte zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen. Philippus lief hin und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest? Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen. Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete: Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht auf. In der Erniedrigung wurde seine Verurteilung aufgehoben. Seine Nachkommen, wer kann sie zählen? Denn sein Leben wurde von der Erde fortgenommen. Der Kämmerer wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das? Von sich selbst oder von einem anderen? Da begann Philippus zu reden, und ausgehend von diesem Schriftwort verkündete er ihm das Evangelium von Jesus. Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg? Er ließ den Wagen halten, und beide, Philippus und der Kämmerer, stiegen in das Wasser hinab, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entführte der Geist des Herrn den Philippus. Der Kämmerer sah ihn nicht mehr, und er zog voll Freude weiter.

Am Ende sind wir den gesamten Firmgottesdienst noch einmal durchgegangen und haben alle Elemente nacheinander besprochen.

Fotos unserer kreativen Firmtruppe können Sie hier anschauen.

(Marieluise Gallinat-Schneider)

zum Seitenanfang