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Die Zahl 8 kommt als glückhafte Zahl vor in den 8 Paradiesen Elams und in der islamischen Frömmigkeit, in den 8 Seligpreisungen Christi und im achtgliedrigen Pfad des rechten Lebens bei Buddha. Im Neuen Bund ist die 8 die Zahl der Auferstehung Christi. In einem der Petrusbriefe wird auf die 8 Menschen, die die Sintflut überlebten bezug genommen. Von daher wird 8 auch zur Zahl der Taufe. Sie prägt daher die Oktogonform der Baptisterien.
Die Zahl 9 ist das Quadrat von 3. Sie wird daher als Zahl der Vollendung bevorzugt bei keltischen, germanischen, finnisch-ungarischen Völkern. Auch bei den Chinesen ist die neunstöckige Pagode Abbild des Himmels. 9 wird als Zahl der Chöre der Engel genannt; und die neunte Stunde ist die Todesstunde. Christi.
(Vgl.: Josef Hasenfuß, Art.: "Zahlensymbolik", in: LThK (1965) X/1305)
Dr. Jörg Sieger - Einführung in die Bibel